Die Suche nach Abenteuer

Fahrrad, Spass und Spannung

Ich war schon lange am überlegen wie ich kostengünstig an einen vernünftigen Dynamolader für mein Reiserad komme. Das ist ein Gerät, welches einem ermöglicht durch vom Dynamo erzeugten Strom sein Handy, Akkus und andere elektronische Geräte aufzuladen. Besonders wichtig sind mir Umempfindlichkeit gegen Wasser, ein universell verwendbarer Anschluss (am besten USB) und ein günstiger Preis. Da bisher alle mir bekannten Geräte entweder deutlich zu teuer oder nicht einmal spritzwasserresistent waren, stand eigentlich nur ein Eigenbau, nämlich der Forumslader, zur Wahl. Jedoch wäre das recht fummelig geworden und auch das wasserdichte Vergießen war mir nicht ganz geheuer. Außerdem wollte ich nicht riskieren durch einen Fehler oder Kurzschluss teure angeschlossene Geräte ins Nirvana zu befördern.

Heute morgen zeigte mir mein RSS-Reader an, dass eine neue Ausgabe der Online-Zeitschrift Fahrradzukunft erschienen ist. Die aktuelle Ausgabe beschäftigt sich ganz besonders mit verschiedenen Dynamoladern. So wurde ich auf dem Kemo M172 aufmerksam. Dieser ist absolut wasserdicht vergossen, verfügt über einen USB Anschluss, hat schon einen Umschalter eingebaut um ohne Umstecken die Beleuchtung nutzen zu können und das beste: Er ist für 25€ zu haben. Keine Viertelstunde später war er auch schon bestellt. Einzig den Stromausgang über einen Mini-USB-Stecker finde ich ungeschickt. Zwar könnte ich so mein GPS direkt betreiben, laden könnte ich damit jedoch nichts. Also habe ich mir Bauteile für einen entsprechenden Adapter bestellt und für 5€ bei Conrad noch ein USB-Ladegerät für Mignon- und Micro-Akkus. Der Plan ist, den USB-Stecker in eine wasserdichte Butterbrotdose zu führen (eine mit umlaufender Gummidichtung im Deckel), in welcher sich dann das aufzuladende Gerät bzw. das USB-Ladegerät und der Adapter von Mini-USB auf eine normale USB-Buchse befinden. Alternativ wird alles einfach in die wasserdichte Packtasche gesteckt und das Kabel mit dem Rollverschluss mit eingerollt. So oder so kann ich dann auch im strömenden Regen bei Radreisen problemlos mein Handy oder Akkus aufladen.

Weil ich im Alltagsverkehr nicht immer das Ladegerät am Fahrrad haben will, habe ich 4polige, wasserdichte (!) Stecker und Buchsen aus der Tyco Electronics Superseal Serie bestellt. Zwei Pole werden mit dem vom Nabendynamo kommenden Kabel belegt, die anderen beiden führen zur Lampe. Über eine solche Steckverbindung kann ich mit der entsprechenden Beschaltung (Masse von Dynamo und Lampe verbinden) den Dynamolader anschließen. Wenn ich den Lader nicht benötige werde ich einfach an seiner Stelle einen Stecker aufstecken bei dem auch der andere Pol von Dynamo und Lampe verbunden ist und kann meine Lichtanlage ganz normal nutzen.

Sobald ich dazu komme die Teile zu montieren werde ich natürlich ausführlich weiter berichten. Ich hoffe, dass ich das ganze schon bei einer Tour zur Nordsee und zurück in Kürze gründlich testen kann.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s