Die Suche nach Abenteuer

Jahresrückblick 2010

Vor 359 Tagen habe ich meinen ersten Blogeintrag veröffentlicht, dieser Eintrag ist die Nummer 90, das macht also etwas über 1,7 Einträge pro Woche. Zeit für noch ein paar mehr Zahlen zum Jahr 2010.

Mit meinen Fahrrädern habe ich insgesamt rund 4072km zurückgelegt, davon 1994km mit meinem Reiserad (davon 718 mit Anhänger), 723km mit meinem Mountainbike, 686km mit meinem Singlespeed MTB (mittlerweile demontiert), 386km mit meinem Stadtrad und 283km mit dem Singlespeed Rennrad (schon wieder verkauft). Mein Faltrad und mein Rennrad habe ich gar nicht bewegt, wenigstens bei letzterem soll sich das aber nächstes Jahr deutlich ändern. Der kilometerreichste Monat war der August, vor allem der Fahrradurlaub hat dazu geführt dass ich im August 929km gefahren bin. Der aktuelle Monat – Dezember – war der mit den wenigsten Kilometern. Läppische 53km, die Kombination aus wenig Zeit und vielem Schnee hat mir nicht mehr ermöglicht als ein paar Mal zur Uni und zurück zu fahren. Der schnellste Monat war der Juli, wo ich durchschnittlich knapp über 20km/h gefahren bin. Der langsamste Monat war der August, der Schnitt lag – ebenfalls durch den Fahrradurlaub – nur bei rund 13km/h. Insgesamt habe ich etwas über 288 Stunden – also 12 Tage – im Sattel verbracht und bin im Schnitt jeden Tag 11,16km gefahren. Mein kleines Ziel – jeden Tag mindestens 10km – habe ich also erreicht, das große Ziel – jede Woche 100km – jedoch verfehlt. Ehrlich gesagt habe ich letzteres aber auch nicht allzu intensiv verfolgt.

Dieses Jahr hat mir vor allem folgende neue Erkenntnisse in Sachen Fahrrad gebracht:

  • Ein MTB ohne breite Reifen (min. 2.1) ist kein MTB, denn die breiten Reifen senken zusammen mit niedrigem Luftdruck den Rollwiderstand im Gelände und bringen so erst den richtigen Fahrspaß.
  • Nur ein Gang ist (nicht nur) für ein Stadtrad mehr als ausreichend und vor allem sehr praktisch weil leicht und wartungsarm.
  • Wenn man seine Geschwindigkeit passend wählt kann man mit einem Fahrrad fast beliebig weit fahren.
  • Man schenkt oft der Fahrradgeometrie viel zu wenig Aufmerksamkeit.

Für 2011 steht folgendes auf meinem Plan:

  • Wieder mindestens 10km pro Tag, diesmal aber mit dem Ziel möglichst 100km die Woche zu schaffen.
  • Mein MTB bekommt einen neuen Rahmen und eine neue Gabel. Allerdings erst wenn ich meinen Bachelor fertig habe (wenn alles glatt geht also in Kürze).
  • Stadtrad bleibt Stadtrad und Reiserad bleibt Reiserad. Kurzum: Die meisten Kilometer will ich mit meinen besten Rädern, also MTB und Rennrad machen.
  • Es soll wieder einen Fahrradurlaub geben, voraussichtlich von Dortmund aus bis in die Alpen (Ruhr – Rhein – Main – romantische Straße).
  • Ich will definitiv KEIN neues Fahrrad anschaffen, der Bestand wird auf vier Räder (MTB, Reiserad, Rennrad und Stadtrad) reduziert.

Und nun wünsche ich allen Bloglesern einen guten Rutsch und ein glückliches Jahr 2011.

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Eine Antwort

  1. Also wenn ich Deine statistischen Auswertungen lesen, so stelle ich fest: Du hast das falsche Berufsziel. Du solltest Controller in einer Behörde werden. Da verabreden die Chefs bei völliger Ahnungslosigkeit mit ihren kleinen Beamten auch immer zu Beginn eines Jahres ein Arbeitsziel (mehr wie 100% geht aber nicht ;-)). Im Februar prüfen sie dann mit allen möglichen und unmöglichen Statistiken schon nach, ob es der arbeitenden Anteil der Beamten im Dezember auch erreicht.

    2. Januar 2011 um 09:32

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