Die Suche nach Abenteuer

Mittwoch 15.08.2012

Obwohl ich ungepolstert auf einer Holzbank geschlafen habe bin ich morgens ziemlich fit und ausgeruht. Als ich kurz vor Ankunft der Fähre das Wartehäuschen verlasse werde ich von den dort schon wartenden Norwegern ziemlich merkwürdig angeguckt. Nach der Fährfahrt lege ich direkt 20km zurück, denn dort wo sie anlegt ist es kalt und schattig und ich hätte eben gerne ein sonniges Plätzchen zum frühstücken. Mein Platz der Wahl liegt an einer Stelle wo ein Fluss ins Meer mündet, ich kann also auch spülen und Trinkwasser auffüllen, außerdem habe ich einen Tisch, eine Bank, ein richtiges Klo und der Supermarkt nebenan öffnet auch eine halbe Stunde nach meiner Ankunft. Besser geht es echt nicht. Aus Richtung Schweden sehe ich Wolken aufziehen, aber das Wetter ist hier eh unberechenbar, von daher denke ich gar nicht weiter darüber nach.

Beim Einkaufen treffe ich Jan und Katleen, zwei Radler aus Belgien die ebenfalls Richtung Norden unterwegs sind. Wir verstehen uns auf Anhieb recht gut und fahren den nun anstehenden 3100m langen Tunnel gemeinsam und anschließend auch noch weitere 40km. Die beiden haben schon viele Radreisen hinter sich und mir viele Tipps gegeben. Als ich wegen der vielen Höhenmeter irgendwann nicht mehr mithalten kann tauschen wir Adressen aus und verabschieden uns. Der erste potentielle Zeltplatz den ich auskundschafte ist absolut traumhaft, leider ist dort aber keine genügend große Fläche für mein Zelt zu finden. 15km später finde ich aber einen Platz, der mindestens genauso gut ist.

85km (+9km Fähre) 836hm

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