Die Suche nach Abenteuer

Montag 20.08.2012

Morgens starte ich nur halb motiviert und bin daher auch erst um 11 Uhr auf der Straße. Ich komme aber gut voran und bin gegen halb eins in Arjeplog, wo ein Großeinkauf ansteht, fast alle Vorräte habe ich aufgebraucht. Die Preise in Schweden sind wirklich etwas günstiger als in Norwegen aber noch immer ziemlich hoch. Ich gönne mir trotzdem Brot, Schmelzkäse, Schinken, Bananen und sogar ein paar Kekse. Was für ein Luxus! Anschließend verlasse ich Arjeplog in südlicher Richtung und bin froh, als ich die ,,Stadt“ hinter mir gelassen habe.

Die Landschaft ist genauso wie in den letzten Tagen: Seen, Wälder, Moor, leicht hügelig. Einmal geht es 4km nur geradeaus, entgegenkommende Autos sehe ich schon 2 Minuten bevor ich ihnen begegne. Immer wieder stehen Rentiere mitten auf der Straße, genau wie norwegische Schafe ignorieren sie Autos und LKW völlig, bei meinem Anblick suchen sie aber schnell das Weite. Immer wieder frage ich mich, ob ich wirklich einen großen Umweg fahren soll nur um eine Tagesetappe an der Ostsee entlang fahren zu können. Ich müsste jeden morgen zeitig los (mittlerweile wird es jeden Tag schon deutlich früher dunkel), jeden Tag knapp über 80km fahren, egal wie viele Höhenmeter, egal welches Wetter. Letztendlich beschließe ich doch die kürzere Strecke zu fahren und es gemütlich angehen zu lassen, fast wie Urlaub eben.

Abends finde ich einen schönen Platz an einem See. Das einzig störende sind die Schwärme von Knots die über mich herfallen. Ich verziehe mich also früh ins Zelt und alles ist gut.

74km 111hm

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