Die Suche nach Abenteuer

Mittwoch 29.08.2012

Mal wieder lasse ich mir morgens viel Zeit. Bald haben sich alle Wolken verzogen und der Himmel ist vollkommen blau. Ich baue mein Zelt trocken ab, fülle meine Wasserflaschen auf und fahre los. Ich weiß, dass ich heute durch das höchstgelegene Dorf Schwedens fahren werde, ich werde also wohl etwas klettern müssen. Genau so kommt es. Bis auf 830m muss ich hoch (gestartet bin ich aber schon auf 500m) aber ich fahre entspannt und spüre die Höhenmeter kaum. Ich bin mal wieder mitten in der Wildnis. Hier fahren fast keine Autos und ich begegne öfter Rentieren als Menschen. Die Rentiere haben hier ein viel dunkleres Fell als die, die ich bisher gesehen habe. Außerdem tragen viele von ihnen rote Halsbänder, vielleicht verbringt der Weihnachtsmann hier grad seinen Sommerurlaub. Irgendwie sympathische Tiere. Sie sehen plüschig aus, laufen tapsig und ihre Laute klingen, als würde ein Frosch versuchen ein Schaf zu imitieren.

Abends finde ich nach einer 10km langen Suche wieder einen guten Zeltplatz auf einer Wiese und so ausgerichtet, dass ich morgens gleich die Sonne abbekomme.

Später am Abend mache ich mir noch ein kleines Lagerfeuer. Eigentlich wollte ich mir die Sterne ansehen, aber der Mond scheint so hell, dass kaum welche zu sehen sind. Schade.

61km 526hm

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