Die Suche nach Abenteuer

Sonntag 18.08.2013

Ohne dass ich hätte drängeln müssen brechen wir schon sehr früh auf. Der Wind hinter der der ersten Biegung ist deutlich stärker als befürchtet und die Wellen deutlich höher. Es ist für die beladenen Kanadier schon grenzwertig aber klappt noch. Die Strecke zum Aussatzpunkt ist zum Glück sehr kurz. Nachdem wir dort ein paar Steinpilze eingesammelt haben folgt eine rund 3,5km lange Portage zum Värmeln. Auch dort ist der Wind sehr heftig, nachdem wir auf unserem engültigen Kurs sind kommt er jedoch von hinten und schiebt uns ordentlich. Irgendwann kündigen die Wolken einen ziemlich heftigen Regenschauer an und ich beschließe ans Ufer zu fahren. Es schüttet rund eine Viertelstunde lang wie aus Eimern und anschließend schöpfen wir 5 Minuten lang das Wasser aus den Booten, dann gehts weiter. Schließlich finden wir endlich einen Lagerplatz.

Mit etwas Geschick und viel Birkenrinde bekommen wir das Feuer trotz des komplett nassen Holzes an. Um mich vor eventuellen Regenschauern in der Nacht besser zu schützen spanne ich mein Tarp diagonal über meine Hängematte. Insgesamt ein riesiges Konstrukt neben dem die Zelte richtig klein wirken. Dabei wiegen Hängematte und Tarp zusammen weniger als die Hälfte eines Zeltes. Leider sind die Seile meiner Hängematte für diese Variante etwas zu kurz, so dass ich etwas improvisieren muss.

Abends gibt es Gulasch mit Steinpilzen und Nudeln. Der Himmel ist sternenklar.

Den GPS-Track gibt es hier.

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