Die Suche nach Abenteuer

Basteltag

Das Wetter in den letzten Tagen war irgendwie Mist. Ich habe mich daher daran gemacht ein paar Bastelprojekte zu verwirklichen, welche mir schon länger unter den Nägeln brannten.

  1. Als erstes habe ich eine Hohlkehle aus einem weißen DIN-A4 Blatt und ein Lichtzelt aus zwei weiteren Blättern und etwas Tesafilm improvisiert. Ich habe einen einzelnen Blitz schräg von oben darauf gerichtet und ich finde, für die Einfachheit der Lösung sind die Ergebnisse wirklich gut geworden.
  2. Für Portraitaufnahmen, die einen Stil haben, der zwischen 30er-Jahre-Presse und Theaterbühne liegt, habe ich mir einen Engstrahler-Vorsatz für meinen Aufsteckblitz aus schwarzem Fotokarton gebaut. Zusätzlich habe ich mir noch eine in den Engstrahler einschiebbare Wabe aus Fotokarton und schwarzen Trinkhalmen gebaut, welche den Effekt auf die Spitze treibt. Der Vorsatz wird mit Klettband am Blitz fixiert, die Wabe sitzt so stramm, dass sie nicht aus dem Engstrahler herausfallen kann.
  3. Aus einem kleinen Paket habe ich mir eine Softbox gebaut. Dazu habe ich in die Unterseite eine Öffnung geschnitten, in welche mein Blitz passt und wo er ebenfalls über Klettband fixiert wird. Innen ist die Box mit Aluminiumfolie ausgekleidet, auf der Oberseite habe ich den Deckel entfernt und ein weißes DIN-A4-Blatt darübergespannt. Zusätzlich habe ich mir aus Fotokarton noch eine passende Wabe für die Softbox gebaut. Aktuell wird sie einfach nur aufgesteckt, bei Gelegenheit werde ich auch noch eine Befestigung per Klettband ankleben.
  4. Eigentlich habe ich mir die folgende Bastelei schon vor längerem gebaut, bin aber nie dazu gekommen, sie hier einmal vorzustellen. Für Canon EOS Spiegelreflexkameras mit drei- oder vierstelligen Modellnummern lässt sich sehr einfach ein Kabel-Fernauslöser selbst bauen. Dazu braucht man nur einen 2,5mm Klinkenstecker, Kabel und zwei Taster. Die Baupläne gibt es beispielsweise hier.

Natürlich kann man diskutieren, ob die Bastelei überhaupt Sinn macht, bei den Preisen, die das entsprechende Fotozubehör bei Bestellung in Fernost kosten würde. Aber der Eigenbau macht einfach Spaß und man lernt eine Menge, da man viel intensiver über die Konstruktion und Funktion nachdenkt. Außerdem kann man so einfach mal verschiedene Sachen ausprobieren, ohne direkt Geld ausgeben zu müssen. Die Frage ist ja auch, wie oft man die Sachen als (Hobby-)Fotograf überhaupt einsetzt. Wenn ich mich irgendwann zum wiederholten Mal aufrege, dass meine nicht-faltbare Mini-Softbox zu klein und unpraktisch ist, dann kann ich mir immer noch überlegen Geld auszugeben.

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