Die Suche nach Abenteuer

Beiträge mit Schlagwort “Alpenpfad

Sleeping on the edge

Dieses Wochenende habe ich gleich mehrere meiner liebsten Beschäftigungen miteinander verbunden: Ich war viel draußen in der Natur, habe viel fotografiert und hab vor allem auch endlich mal wieder draußen übernachtet. Und das auch gleich etwas unkonventionell: Mit Isomatte und Schlafsack auf halber Höhe von einem der Helfensteine. Viel Platz war da nicht. Auf jeden Fall war ich so vor den Zecken sicher, davon hatte ich nämlich zuvor schon mehrere von meiner Kleidung verscheucht. Die Nacht war ziemlich kurz: Erst habe ich Sonnenuntergang und Sterne fotografiert und morgens war ich schon vor dem Sonnenaufgang wieder auf den Beinen. Aber es hat sich gelohnt, finde ich, nicht nur wegen der Sternschnuppe die ich gesehen habe 🙂 Leider sind einige Bilder an den Grenzen meiner Kamera gescheitert. Mit dem winzigen Monitor lässt sich die Schärfe und Schärfentiefe nur sehr schlecht kontrollieren, daher waren recht häufig Bilder dabei, bei denen der Fokus (besonders bei den Sternen) nicht richtig saß oder die Schärfentiefe zu gering war. Schade ist auch, dass das Bildrauschen bei ISO 1600 ein bisschen sehr heftig ausfällt.

Heute habe ich es dann ganz gemütlich angehen lassen und eine schöne, sonnige Bank genutzt um mir ein Buch zu Gemüte zu führen. Und ganz im Vorbeigehen habe ich mich dann noch mit Pflanzenbestimmung beschäftigt.

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Herbst auf dem Hohen Dörnberg

Gestern war das Wetter einfach super. Also habe ich mir nach der Arbeit meinen schon gepackten Rucksack geschnappt, bin mit der Bahn nach Fürstenwald gefahren und von dort aus auf den Hohen Dörnberg gewandert. Der Weg führte über (!) den Segelflugplatz, den man wegen seiner Lage an einem Hang zunächst gar nicht als solchen erkennt. Eine Pause gab es bei den Helfensteinen. Hier wird ein alter keltischer Kultplatz vermutet und eine Burg hat hier wohl auch mal gestanden. Oben auf dem hohen Dörnberg (578m) habe ich dann die Aussicht genossen und mein Abendbrot verspeist. Die Nacht habe ich dann im Biwaksack verbracht. Obwohl ich nur den Sommerschlafsack eingepackt hatte war mir zu warm!

Heute morgen war dann alles um mich herum in dichtem Nebel verschwunden. Während des Frühstücks gab es aber ein paar Lücken im Nebel die mehrmals für eine ungewöhnliche Atmosphäre sorgten. Eigentlich hatte ich überlegt zum Großen Bärenberg weiterzuwandern. Allerdings hatte ich keine Lust über breite Wege durchs Tal zu laufen und bin statt dessen noch ein wenig auf dem Alpenpfad gewandert, wo ich unter anderem an dem Felsen ,,Wichtelkirche“ vorbeikam. Beendet habe ich die Tour dann in Ahnatal-Weimar.

Fazit: Wenn man sich nicht davon irritieren lässt dass im gesamten Gebiet (solange es hell ist) unzählige Spaziergänger unterwegs sind ist der Hohe Dörnberg ein echt schönes Revier für kurze Wanderungen. Die Wanderwege haben die Bezeichnung meistens auch verdient, griffiges Schuhwerk ist daher definitiv zu empfehlen. Meine ausgelatschten Uralt-Wanderschuhe (die guten werden momentan repariert) waren oft grenzwertig.

Meine Strecke gibts hier zu sehen.