Die Suche nach Abenteuer

Beiträge mit Schlagwort “Dörnberg

Großer Bärenberg

Bis jetzt hatte ich den großen Bärenberg immer nur aus der Ferne gesehen, heute war ich endlich mal oben drauf. Gestartet bin ich am Bahnhof Fürstenwald, mein Endpunkt war der Bahnhof Oberelsungen. Bei dem nahezu konstant bewölkten Himmel heute war es schwer, spannende Bilder zu machen. Aber ein paar mal kam die Sonne kurz durch.

Die Strecke war rund 16km lang und gut zu wandern, von schmalen Pfaden bis zu geteerten Wegen (um Zierenberg herum leider nicht zu vermeiden) war alles dabei. Eine schöne Route, bei der nur die Autobahn zwischendurch störte. Die war allerdings schnell wieder außer Hörweite.

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Sleeping on the edge

Dieses Wochenende habe ich gleich mehrere meiner liebsten Beschäftigungen miteinander verbunden: Ich war viel draußen in der Natur, habe viel fotografiert und hab vor allem auch endlich mal wieder draußen übernachtet. Und das auch gleich etwas unkonventionell: Mit Isomatte und Schlafsack auf halber Höhe von einem der Helfensteine. Viel Platz war da nicht. Auf jeden Fall war ich so vor den Zecken sicher, davon hatte ich nämlich zuvor schon mehrere von meiner Kleidung verscheucht. Die Nacht war ziemlich kurz: Erst habe ich Sonnenuntergang und Sterne fotografiert und morgens war ich schon vor dem Sonnenaufgang wieder auf den Beinen. Aber es hat sich gelohnt, finde ich, nicht nur wegen der Sternschnuppe die ich gesehen habe 🙂 Leider sind einige Bilder an den Grenzen meiner Kamera gescheitert. Mit dem winzigen Monitor lässt sich die Schärfe und Schärfentiefe nur sehr schlecht kontrollieren, daher waren recht häufig Bilder dabei, bei denen der Fokus (besonders bei den Sternen) nicht richtig saß oder die Schärfentiefe zu gering war. Schade ist auch, dass das Bildrauschen bei ISO 1600 ein bisschen sehr heftig ausfällt.

Heute habe ich es dann ganz gemütlich angehen lassen und eine schöne, sonnige Bank genutzt um mir ein Buch zu Gemüte zu führen. Und ganz im Vorbeigehen habe ich mich dann noch mit Pflanzenbestimmung beschäftigt.


Aprilwetter

Es ist eine Art Langzeitprojekt von mir diese Route immer wieder zu wandern. Ich möchte dabei einfach erleben, wie sehr sie sich durch die unterschiedlichen Jahreszeiten verändert.

Passend zum Monat war das Wetter heute sehr launisch. Während zuerst noch hier und da die Sonne durch die Wolken blitzte zog sich der Himmel bald zu, es fing an ordentlich zu regnen und dann sogar noch zu gewittern. Aber irgendwann hat sich das Gewitter wieder verzogen und die Sonne gewann wieder die Oberhand. Dabei im vom Frühling knallgrün gefärbten Wald unterwegs zu sein war schon eine besondere Atmosphäre.

Etwas abenteuerlich war der Rückweg. Sämtliche Züge von Fürstenwald fielen aus, also wurde es eine längere Odyssee mit dem Bus durch zahlreiche Dörfer in Nordhessen, deren Namen ich bisher nichtmal auf Karten gelesen habe. Dafür habe ich jetzt auch mal den (irgendwie lächerlich klein wirkenden) Flughafen Kassel-Calden gesehen 🙂

Die Route gibts hier


Der frühe Vogel bekommt am meisten Sonne

Während es langsam hell wurde wanderten wir durch den Bergpark zum Herkules hoch. Von dort aus ging es weiter über Weiden und durch Wälder zum Ahnetal. Die Wege waren sehr aufgeweicht und ich war mehrmals sehr froh, dass meine Schuhe wasserdicht sind. Gegen Mittag haben wir eine schöne Bank für eine Pause gefunden, die Wärme der Sonne genossen und den Vögeln zugehört. Fast schon surreal so Mitte Januar. Nach einer kleinen Stärkung sind wir dann auf den Hohlestein geklettert von dem man einen schönen 360° Ausblick hat. Hier muss ich unbedingt noch einmal hoch wenn die Bäume wieder grün sind, denn man steht über den Wipfeln der Bäume, die den Felsen komplett umschließen.

Anschließend ging es an ganz vielen in Bäume geschnitzten Gesichtern vorbei auf den Dörnberg. Auf der anderen Seite ging es dann zu den Helfensteinen hinunter, auf die wir natürlich auch geklettert sind, und nach einem Abstecher zur Wichtelkirche traten wir die letzte Etappe zum Bahnhof Fürstenwald an. Während wir dort auf den Zug warteten begann die Sonne unterzugehen. Ein wunderschöner Tag mit maximaler Ausbeute an Sonne 🙂

Ich habe es mir als eine Art Projekt vorgenommen diese Route noch mehrmals zu wandern, zu unterschiedlichen Zeiten im Jahr, um mal richtig ein Gefühl dafür zu bekommen wie sich durch die Jahreszeiten die Natur verändert. Und sobald die Wege wieder etwas trockener sind werde ich die gleiche Strecke auf mal mit meinem Mountainbike unter die Stollen nehmen.

Die Strecke gibt es hier!