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Biketour mit Komplikationen

Es hätte so einfach sein sollen: Schon morgens um halb 8 haben wir uns zu 5 Leuten getroffen um eine schöne flotte Runde Mountainbike zu fahren. Angesetzt dafür waren 3 Stunden, gut 4,5 Stunden haben wir dann gebraucht. Alles fing damit an, dass ein Jogger mit Sonnenbrille durch einen Tunnel lief und einen von uns scheinbar übersehen hat (wir hatten übrigens keine Sonnenbrillen auf 😉 ). Als nächstes hatte ich gehofft einen der Spitzkehren-Trails am Willi-Denkmal fahren zu können, dort war aber immer noch alles gesperrt. Also sind wir einen ziemlich großen Umweg gefahren um ein paar schöne Trails am Ebberg mitzunehmen (Hinweis für alle die die Trails kennen: Der linke ist echt klasse!). Dort ging es dann richtig rund: Erst ein plattes Hinterrad, dann in einer sehr steilen Passage ein Abflug über den Lenker und anschließend erwischte das Pech dann auch mich als ich mich bei einer gigantischen Pfütze verschätzte und mitten in eben dieser stecken blieb, knöcheltief in muffigem, abgestandenem Morast versunken.  Um mein Fahrrad und mich wenigstens notdürftig etwas zu säubern schob ich ein paar km weiter mein Bike kurzerhand in die Ruhr und stiefelte einfach hinterher. Nachdem wir dann beim Ruhrtalradweg am Hengsteysee unsere Räder über einen Bauzaun gehoben hatten (um nicht noch weitere 5km Umweg fahren zu müssen) trugen wir unsere Bikes ein gutes Stück den Berg hoch bevor wir dann ,,normal“ weiterfahren konnten. In der Bittermark gab es dann den zweiten platten Reifen des Tages, dieses mal ein anderes Fahrrad und zur Abwechslung mal vorne. Auf den letzten 100m Trail des Tages hab ich es dann geschafft auch einen Abflug über den Lenker zu machen. Ich kenne die Trails eigentlich recht gut und weiß welche der geschaufelten Erdhügel man überrollen kann und welche nicht. Allerdings habe ich nicht damit gerechnet dass ein Erdhügel zur Sprungschanze mit Loch dahinter umgebaut wurde. Nach dem ich eine Minute etwas nach Luft schnappend auf dem Waldboden gelegen hab ging es aber wieder und ich düste kurz später schon mit meinem Bike weiter durch den Wald. Außer ein paar Schrammen ist nichts passiert und die gehören eben manchmal dazu 🙂

Trotz aller Pannen hat die Tour richtig viel Spaß gemacht, allerdings hat sie auch sehr geschlaucht, denn wir haben nicht an Höhenmetern und teilweise recht anstrengenden Trails gespart. Dazu kam dann noch dass es bereits morgens um 9 Uhr kuschelige 25°C hatte…

Den GPS-Track zur Tour gibt es hier.

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Das kleine rote

Irgendwie bin ich bisher nie dazu gekommen mein Faltrad mal abzulichten, obwohl es schon fast ein 3/4 Jahr Teil meines Fuhrparks ist. Grund dafür: Ich bin es einfach so gut wie nie gefahren. Jetzt habe ich es mal (allerdings nur mit dem Handy) fotografiert aber das ist vermutlich auch das letzte Mal. Denn Fahrräder sind zum fahren da und wenn sie nicht benutzt werden sind sie überflüssig. Das Klapprad wird also verkauft.

Eigentlich handelt es sich um ein Zerlegerad, denn der Rahmen kann in der Mitte komplett getrennt werden. Zieht man Vorbau und Sattelstütze heraus, so kann man das Rad sehr kompakt zusammenpacken. Zum Tragen ist es dann allerdings eher unpraktisch. Meinen Recherchen zufolge müsste das Rad in den 70er Jahren gebaut worden sein, viele Infos konnte ich aber nicht finden, denn außer ,,RK 2000“ am Steuerrohr sind keine helfenden Beschriftungen zu finden.

Am meisten gefällt mir der Hinterbau der auf die üblichen Sitzstreben verzichtet. Der Rahmen federt dadurch hinten recht stark. Zusammen mit dem 2.2 Big Apple Reifen hinten und dem 2.0 Big Apple vorne führt das zu einem sehr angenehmen und ruhigen Fahrverhalten, vor allem für ein Klapprad.


29. Campuslauf Dortmund

Als ich letzte Woche gefragt wurde ob ich beim Campuslauf mitlaufe konnte ich nicht nein sagen. Ich war zwar in den letzten paar Monaten nur ein einziges mal laufen, trotzdem habe ich mich an die 5km Distanz gewagt. Letzter bin ich nicht geworden, trotzdem war ich verdammt langsam. Spaß gemacht hat es aber dennoch 🙂


Stollen

Wieder zuhauseZum ersten mal dieses Jahr (!) war ich wieder mit dem Mountainbike unterwegs. Ein absolut herrliches Gefühl, ich habe es sehr vermisst. Irgendwie hatte es sich bisher einfach nicht ergeben, irgendetwas kam immer dazwischen. Insgesamt 4 Stunden war ich unterwegs, in der Zeit habe ich knapp 900hm bewältigt, 45km zurückgelegt, neue Trails gefunden, mein Bike einige Zeit getragen, über Bauzäune gehoben, war auf trockenen Trails unterwegs und auf matschigen mit Pfützen die so tief waren dass die Räder bis zur Nabe unter Wasser waren. Kurzum: Ich hatte sehr viel Spaß! Kaum war ich zuhause war auch die Sonne wieder verschwunden, perfektes Timing also. Ich hoffe, ich komme in nächster Zeit wieder öfter zum biken.


Einkaufstour

Lowa Ticam GTX und Salewa Capehorn 60+10Meine größeren Neuanschaffungen der letzten Tage: Lowa Ticam GTX Trekkingschuhe in lokalpatriotischem Schwarz-Gelb (was aber reiner Zufall ist!) und ein Salewa Capehorn 60+10 Rucksack. Ab kommenden Freitag sind die Sachen im Einsatz, der Countdown läuft also. Pünktlich zum Vorlesungsbeginn werde ich wieder aber in Deutschland sein 😉