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Nordhessen, Tag 2


Mal wieder an der Küste

Es hat mich wieder einmal für einige Wochen nach Travemünde verschlagen. Kassel habe ich letztes Wochenende bei nahezu perfekt blauem Himmel verlassen, hier oben dominieren Schnee, Schneeregen und Wind. Ich bin trotzdem viel draußen, eine tägliche Dosis Frischluft muss sein!


Sleeping on the edge

Dieses Wochenende habe ich gleich mehrere meiner liebsten Beschäftigungen miteinander verbunden: Ich war viel draußen in der Natur, habe viel fotografiert und hab vor allem auch endlich mal wieder draußen übernachtet. Und das auch gleich etwas unkonventionell: Mit Isomatte und Schlafsack auf halber Höhe von einem der Helfensteine. Viel Platz war da nicht. Auf jeden Fall war ich so vor den Zecken sicher, davon hatte ich nämlich zuvor schon mehrere von meiner Kleidung verscheucht. Die Nacht war ziemlich kurz: Erst habe ich Sonnenuntergang und Sterne fotografiert und morgens war ich schon vor dem Sonnenaufgang wieder auf den Beinen. Aber es hat sich gelohnt, finde ich, nicht nur wegen der Sternschnuppe die ich gesehen habe 🙂 Leider sind einige Bilder an den Grenzen meiner Kamera gescheitert. Mit dem winzigen Monitor lässt sich die Schärfe und Schärfentiefe nur sehr schlecht kontrollieren, daher waren recht häufig Bilder dabei, bei denen der Fokus (besonders bei den Sternen) nicht richtig saß oder die Schärfentiefe zu gering war. Schade ist auch, dass das Bildrauschen bei ISO 1600 ein bisschen sehr heftig ausfällt.

Heute habe ich es dann ganz gemütlich angehen lassen und eine schöne, sonnige Bank genutzt um mir ein Buch zu Gemüte zu führen. Und ganz im Vorbeigehen habe ich mich dann noch mit Pflanzenbestimmung beschäftigt.


Nightride

Ich stand schon vor meiner Haustür und war gedanklich schon im Bett als ein Bekannter mich per Handy fragte ob ich nicht noch Lust hätte eine Runde Fahrrad zu fahren. Es war richtig schön warm und ich sagte zu. Es war 1 Uhr nachts. Wir sind dann zusammen um den Phoenix-See gefahren, haben ein paar Runden auf der Niere gedreht und sind die langen Geraden auf Phoenix West gefahren. Nach insgesamt 24km war ich wieder zuhause. Unter der Woche ist Dortmund nachts echt wie ausgestorben. Es war mucksmäuschen still und selbst auf mehrspurigen Straßen kam nur alle paar Minuten mal ein Auto. Perfekte Bedingungen zu radfahren also 😉


Langzeitsynchronisation

Schon längere Zeit hatte ich dieses Motiv im Kopf, heute auf dem Weg nach Hause habe ich endlich einmal daran gedacht das entsprechende Bild zu schießen – wenigstens provisorisch. Zum ersten mal habe ich den Blitz mit Langzeitsynchronisation benutzt, das Ergebnis ist meiner Meinung nach für „aus der Hüfte“ und ohne Stativ ganz nett geworden. Allerdings habe ich mich nicht allzu lange und gründlich mit der Motivwahl beschäftigt, ich wollte schnell heim. Ich werde also bei Gelegenheit nochmal losziehen müssen und das gleiche Bild mit einem schickeren Rad, gründlicherer Wahl der Perspektive und vor allem mit Stativ schießen müssen. Achja, und die Garage such ich dann auch passend zum Fahrrad aus 😉