Die Suche nach Abenteuer

Beiträge mit Schlagwort “Singlespeed

Es war einmal…

Es war einmal ein Schloss… ein junger Mann. Er bewegte sein Ross in vollem Gelopp durch die Stadt, welche auch die Heimat berühmter Geschichtensammler ist. Und während er im einen Moment noch den rauschenden Wind genoss und mit Entschlossenheit Schwung für den kommenden Anstieg holte wusste er im nächsten nicht mehr wie ihm geschah. Plötzlich lag alles um ihn herum auf der Seite! Doch er irrte: Es war er, der zusammen mit seinem Ross auf der Seite lag und noch immer mächtig Tempo drauf hatte. Aber er hatte Glück: Die Elfen vom Stamm der Veló beschützten ihn und so blieb er nahezu unverletzt und auch sein Ross war schon am nächsten Tag wieder zu einem Ausritt bereit. Und die Moral von der Geschicht: Kettenschlösser sind Mist, eine Kette gehört ordentlich zugenietet!

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Berg und Talfahrt

Das Wetter war perfekt also habe ich direkt nach der Arbeit noch eine kleine Runde mit meinem Stadtrad gedreht, die letzte Tour bevor die Spikereifen draufkommen. Zum ersten mal war ich zwischen den Dörfern östlich der Fulda unterwegs. Größtenteils waren die Wege super. Nur einmal wollte durch den Wald fahren um die Straße zu umfahren. Das war allerdings unnötig, denn später musste ich wegen einer Treibjagd eh wieder auf die Straße und diese war kaum befahren. Darzu war die Abfahrt ziemlich schön. Was auf der Karte nach schöner Waldautobahn aussah entpuppte sich außerdem als von Pferden völlig zertretener und schlammiger Singletrail. Aber auch mit Semislicks (Schwalbe Big Apple) und Packtasche bin ich dort gut runter gekommen. Im Fuldatal habe ich noch einen Schäfer getroffen der mit seinem Hirtenstab und der Filzmütze schon fast kitschig anmutete. Seine beiden Hunde hatten die Herde gut im Griff, die die Wiesen direkt am der Fulda abgraste. Mit den letzten Sonnenstrahlen war ich dann wieder zu Hause. Gut, dass ich bei der Tour richtige Schutzbleche am Rad hatte, denn der Radweg an der Fulda war ziemlich zugematscht.

Die Strecke gibts hier!


Wer radelt so spät durch Nacht und Wind?

Intercity NightrideIch! Also gut, so schrecklich spät war es nicht aber definitiv schon dunkel. Ich habe heute Abend etwas in Dortmund Löttringhausen abholen müssen und weil ich keine Lust auf Straße hatte bin ich einfach mal durch das kleine Waldgebiet südlich des Stadions geradelt. Auf dem Rückweg war mein Rucksack mehr als gut gefüllt (eine ganze Stereoanlage war drin und dran!), trotzdem habe ich im Dunkeln versucht einen Teil der Strecke auf einem Singletrail zu fahren. Fazit: Der Lichtkegel meiner Lampe ist für solche Späße viel zu schmal, man sieht in Kurven nicht gut genug wo man hinfährt. Wundert mich aber auch nicht, dafür ist die Lampe ja auch nicht gedacht 😉 Insgesamt kam ich heute auf 30 Tageskilometer, alles nur innerstädtischer Verkehr.


Gebäckträger

Schon vor einiger Zeit war die Radbude (wer sonst!) daran schuld, dass ungeplant ein kleiner Gepäckträger seinen Weg zu mir fand. Meine Idee bei der Anschaffung war eigentlich, diesen an mein Reiserad zu montieren um noch ein wenig zusätzliche Ladefläche zu haben. Allerdings entschied ich mich später doch dagegen, bei 4 Wochen Solotour in Skandinavien hatte ich schließlich ausreichend Platz und da hatte ich eigentlich viel zu viel Ausrüstung und Material dabei. Da ich Front-Träger von der Optik her ziemlich mag kam mir schnell der Gedanke diesen an mein Stadtrad zu montieren. Dort hatte ich in der letzten Zeit schon ein paar mal einen Gepäckträger vermisst wenn ich leichte aber für meine Tasche zu große Dinge zu transportieren hatte.

Raleigh M40 mit FrontträgerDie Montage lief relativ problemlos. Die genieteten Verbindungen zwischen dem Träger und den Montagewinkeln für die Cantisockel habe ich ausgebohrt und durch M5 Inbusschrauben ersetzt, da ein Nietenkopf bei der ersten Testmontage bereits abgeschert war. Die Schrauben zur Bremsbefestigung habe ich durch längere ersetzt. Das eigentlich knifflige war die Montage des Frontscheinwerfers. Die erste Idee, diesen vorne am Gepäckträger zu montieren, habe ich schnell verworfen. Mir gefiel die Optik nicht und an dieser Stelle wäre der Scheinwerfer sehr exponiert gewesen. Schließlich kam mir die Idee den Scheinwerferhalter an dem überflüssigen Cantilever-Gegenhalter anzuschrauben, den zu demontieren ich schon länger vor mir hergeschoben habe. Jetzt sitzt der Scheinwerfer knapp unter dem Lenker, meiner Meinung nach eine perfekte Stelle. Der Scheinwerfer ist so gut geschützt und kann auch ober höhere Ladungen gut hinweg scheinen. Das Geld für eine Lenkerhalterung habe ich mir obendrein auch noch gespart.

Ob der neue Frontträger wirklich so praktisch ist wie ich mir das vorstelle wird sich in der nächsten Zeit zeigen. Mehr als 5kg werde ich im wohl ich nicht überantworten, für eine Tüte Brötchen oder eine Packung Klopapier sollte das aber ja locker reichen. Sicher ist, dass mein Fahrrad so nun ziemlich unverwechselbar ist 😉


Eröffnung ,,Radbude“

Mr. T

Nachdem ich heute Mittag eine Runde Schwimmen war stand heute Nachmittag eine Feierlichkeit auf dem Programm: Ein Freund von mir hat sein neues Radgeschäft – die ,,Radbude“ – eröffnet. Ein kleiner, aber sehr feiner Laden. Die Preise stimmen und vor allem verkauft der Besitzer auch nur Dinge, von denen er selbst überzeugt ist. Besonders wer etwas exotischere Fahrradteile und gute Beratung sucht ist in der Radbude gut aufgehoben 🙂